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23.04.2018

AXOOM zeigt auf der Hannover Messe 2018 neue Plattformlösungen

Zustandsüberwachung, Datenanalyse und Fernwartung durch intelligent vernetzte Lösungen // Bereits rund 40 Kunden aus Branchen wie der Automobilindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau // Verbesserte Serviceleistungen durch Neuaufstellung

Ob 3D-Drucker, Smart Glasses oder Werkzeugmaschine – auf der Hannover Messe zeigte AXOOM, wie einfach sich Maschinen, Software und Services digital vernetzen lassen. Die Plattform von AXOOM ist bereits bei rund 40 Kunden aus Branchen wie der Automobilindustrie und dem Maschinen- und Anlagenbau im Einsatz. Zahlreiche Partner bieten darauf ihre Softwarelösungen und Anwendungen an. AXOOM funktioniert dabei herstellerunabhängig, so dass sich die Daten von Maschinen verschiedener Fabrikate jeglichen Alters miteinander vernetzen lassen. „AXOOM hebt sich unter anderem deshalb vom Markt ab, weil sich unsere Plattform an bereits bestehende Softwaresysteme anpasst. Unsere Kunden müssen ihre Lösungen auf ihrem Weg in die Smart Factory nicht neu erfinden, sondern können auch mit ihren vorhandenen Maschinen und ihrer bestehenden Fertigungs-IT mit uns zusammen durchstarten“ sagte Tom Tischner, Geschäftsführer der AXOOM GmbH auf der Hannover Messe. Die digitale Geschäftsplattform ist entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Fertigung ausgelegt. Für das Unternehmen mit Sitz in Karlsruhe arbeiten mittlerweile rund 100 Mitarbeiter. 

Fertigungs-Know-how und IT-Expertise vereint
Als Tochterunternehmen von TRUMPF und durch ein starkes Team aus Hosting-Experten, Mechatronikern, Software-Entwicklern, Projektingenieuren, Prozess- und Lean-Beratern vereint AXOOM Fertigungs-Know-how und IT-Expertise. „Wir unterstützen unsere Kunden von der Beratung über die Einführung bis hin zur Betreuung ihrer Vernetzungslösung. Interessierte Kunden können schnell, einfach und günstig in die Industrie 4.0 und die modernste Geschäftsplattform der Branche einsteigen“ sagte Tischner. Die Kunden können durch das Partner-Modell aus einer Vielzahl an Angeboten dasjenige Werkzeug nutzen, das am besten zu ihnen passt. „Von der Zusammenarbeit mit Partnern, die ihre Lösungen und Anwendungen auf der Plattform anbieten, profitieren alle: Die Kunden müssen sich nicht auf ein Angebot festlegen und die Partner können neue Kunden erreichen“ so Tischner.

Neuaufstellung für noch schnellere Serviceleistungen 
Bei der diesjährigen Hannover Messe präsentierte sich das Unternehmen erstmals mit einer einheitlichen Aufstellung: Die für die Implementierung der Lösungen zuständige Tochter AXOOM Solutions firmiert nun ebenfalls unter dem Dach von AXOOM. Beide Gesellschaften arbeiten bereits seit ihrer Gründung sehr eng zusammen. „Unsere Kunden bekommen nun alle bisherigen Angebote von der Strategieberatung bis zur Projektintegration wie aus einer Hand. Durch verkürzte Abstimmungswege erhalten sie nun jederzeit noch schnellere Serviceleistungen“ so Tischner. 

Auf der Hannover Messe zeigte AXOOM verschiedene Anwendungsbeispiele: 

Fernwartung per Datenbrille bei Makino
Der Werkzeugmaschinenhersteller Makino ermöglicht seinen Kunden einen schnellen Support per Smart Glasses von oculavis. AXOOM sorgt hierbei für den nötigen Zugriff auf die Maschinendaten. Ein live zugeschalteter Service-Techniker sieht die Maschine per Datenübertragung genau so wie der Bediener vor Ort mit der Datenbrille. Er kann detaillierte Anweisungen an den Bediener geben, um die Anlage innerhalb kürzester Zeit wieder instand zu setzen. Der Zugriff auf die Maschinendaten ermöglicht eine effiziente Fehlersuche und -behebung. Bei Bedarf können weitere Experten mit hinzugezogen werden. Die Architektur der Plattform lässt es zu, dass sich eigene Entwicklungen über Apps integrieren lassen. Als Teil der AXOOM Plattform benötigt sie keinen separaten Zugang zur Kunden-IT.

Trendanalysen bei Daimler um Fehler zu vermeiden
Im Mercedes-Benz-Werk Sindelfingen ist Laserschweißen angesagt: Mehrere Roboter fügen mit den intelligenten Scanneroptiken I-PFO die Türen und Heckklappen der E-Klasse. Versorgt werden sie durch einen Verbund von TruDisk Scheibenlasern von TRUMPF. Die Daten aus Lasern, Bearbeitungsoptiken und Prozesssensoriken biegen auf eine Art interne Datenautobahn bei dem Automobilhersteller ein. Ein ausgewählter Teil wird über das Internet an die AXOOM Cloud weitergeleitet. Algorithmen und reale TRUMPF Experten machen sich ans Werk und werten die Daten zu Trendanalysen aus. Ziel ist es, Störungen zu vermeiden und Effizienzpotenziale zu erkennen. 
 
Transparenz für bessere Planbarkeit bei Klöckner

Die Kunden des Stahl- und Metallhändlers Klöckner fordern zunehmend vorbearbeitete Produkte und komplexe Zuschnitte. Um dem gerecht zu werden und die eigene Fertigung fit für die Zukunft zu machen, arbeitet Klöckner eng mit AXOOM zusammen: Die Anbindung von Maschinen an den AXOOM Clouddienst soll mehr Transparenz und bessere Planbarkeit bringen. Denn Transparenz ist die Voraussetzung für eine Automatisierung der Wertschöpfungskette von der Bestellung bis zu Lieferung. In einem Testlauf in der Produktion in Velten hat das Unternehmen erstmals eine Rohrlaserschneidmaschine in AXOOM eingebunden. Im ersten Schritt erstellten die AXOOM Experten einen digitalen Zwilling von der Rohrschneidemaschine. Dieser soll in Zukunft im Dashboard sämtliche Maschinen- und Prozessdaten abbilden. So können künftig Daten für die Nutzer visualisiert und Handlungsempfehlungen abgegeben werden. Klöckner hatte zuvor bereits ein Kontraktportal in die Nutzeroberfläche von AXOOM eingebunden und ist seit der Gründung von AXOOM als Partner mit an Bord. 
 

Zustandsüberwachung von 3D-Druckern 
Mit Hilfe von AXOOM lässt sich auch der Zustand modernster Fertigungstechnologie überwachen. Die Zustandsdaten eines 3D-Druckers von TRUMPF etwa lassen sich durch digitale Vernetzung in eine Cloud streamen, bearbeiten und übersichtlich auf einem Dashboard darstellen. Dies ermöglicht eine Live-Überwachung des Produktionsstands oder der Auslastung der Maschine. Der Maschinenbediener kann den Fertigungsprozess im Blick behalten, ohne vor Ort zu sein, und die Fertigung lässt sich effizienter organisieren. 
 

Über TRUMPF
Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF bietet Fertigungslösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Die digitale Vernetzung der fertigenden Industrie treiben wir durch Beratung, Plattform- und Softwareangebote voran. TRUMPF ist Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern.
2016/17 erwirtschaftete das Unternehmen mit rund 12.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 3,1 Milliarden Euro (vorläufige Zahlen). Mit mehr als 70 Tochtergesellschaften ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz, in Polen, Tschechien, den USA, Mexiko, China und Japan.

Weitere Informationen über TRUMPF finden Sie unter: www.trumpf.com

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Anke Roser

Head of Marketing & Communications

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Über AXOOM

Seit 2015 bietet die AXOOM GmbH mit Sitz in Karlsruhe Maschinenherstellern und fertigenden Unternehmen aller Branchen digitale Lösungen für die Industrie. Die gleichnamige offene Plattform bringt Anbieter und Anwender zusammen, macht sie zu Partnern und schafft so wertvollen Mehrwert für die Produktion. AXOOM vernetzt herstellerunabhängig Maschinen, Sensoren und Software sowie die gesamte Wertschöpfungskette der Fertigung. Die Daten werden dank der cloudbasierten IoT-Plattform transparent und für die kontinuierliche Weiterentwicklung und Optimierung der Industrie nutzbar. Mit TRUMPF als Mutterkonzern und einem rund 100 Mitarbeiter starken Team, bringt AXOOM das Know-how aus Maschinenbau und IT-Expertise erfolgreich zusammen.